10. Dezember 2017

Türchen #10

Adventskalender Türchen #10:
Ein Lucie-Unterstützer der ersten Stunde ist Hans-Christoph Hoppensack. Das ganze Projekt konnte im Juni 2013 nur starten, weil die Bürgerstiftung den Versicherungsschutz für unser (damals noch kleines) Vorhaben übernommen hat. Inzwischen ist die Lucie so groß geworden, dass wir eigene Versicherung abschließen mussten. Herr Hoppensack berät uns aber nach wie vor, bspw. bei den Verhandlungen mit der Stadtgemeinde über die Nutzungsvereinbarung für die neue, umgestaltete Lucie.


Warum ist die Lucie wichtig? Hans-Christoph Hoppensack antwortet from Ab geht die Lucie on Vimeo.

8. Dezember 2017

Türchen #8

Arvid ist unser Lieblings-DJ. Fast auf jedem Flohmarkt sorgt er für die musikalische Untermalung. Hier erklärt er, was er an der Lucie mag:


Warum ist die Lucie wichtig? Arvids Antwort from Ab geht die Lucie on Vimeo.

7. Dezember 2017

6. Dezember 2017

Türchen #6 - Unter dem Pflaster liegt der Strand


Kennst du die Redewendung "Unter dem Pflaster liegt der Strand"? Wir wollten mal wissen, ob das stimmt. Und was passiert eigentlich, wenn wir ein bisschen Geld in die Lucie stecken?


Lucie - waiting for change from Ab geht die Lucie on Vimeo.


Unterstütze die Lucie mit deiner regelmäßigen Spende!
Schon 2 Euro im Monat sind eine große Hilfe!


Deine Spende ist steuerlich absetzbar. Eine Spendenbescheinigung erhälst du automatisiert im Februar des Folgejahres.
Deine dauerhafte Förderung ist jederzeit und ohne Angaben von Gründen per Email kündbar. Wenn du deine Dauerspende kündigen möchtest, einfach HIER klicken.

Bitte nutze das Formular auf dieser Seite. Den Betrag kannst du beliebig ändern.
Das Formular wird uns kostenfrei von betterplace.org zur Verfügung gestellt. Jede Spende landet ohne Abzüge beim Stadtgarten Ab geht die Lucie!





Worum geht es in dem Projekt?


Seit 5 Jahren gärtnern ehrenamtliche Nachbar/innen gemeinsam auf dem betonierten Lucie-Flechtmann-Platz. Dabei wachsen neben Gemüse und Blumen auch soziale Beziehungen in der Nachbarschaft. Nun darf das Pflaster weg und ein "echter" Garten für alle kann entstehen!

Die Bremer Stadtgemeinde hat uns Stadtgärtner/innen den öffentlichen Platz zur Nutzung übergeben. Schon im Januar 2018 wird das Pflaster hochgenommen: Die ehemalige Betonbrache wird begrünt und mit Rasenfläche, Bienenwiese, Hochbeeten, Sitzgelegenheiten usw. so gestaltet, wie wir Nachbar/innen es uns gewünscht haben.

Dieser Erfolg geht auch mit viel Verantwortung einher: Ab jetzt ist der Verein KulturPflanzen, also wir Nachbar/innen rechtlich dafür verantwortlich, was auf dem öffentlichen Platz passiert. Auch müssen wir, nachdem das Pflaster weg ist, alles selbst aufbauen, was wir gern auf dem Platz hätten. Das kostet neben Zeit und Nerven auch viel Geld.

Aber wir sind uns sicher, dass die Stadt von morgen grüner sein muss – und nehmen es gerne selbst in die Hand, dafür zu sorgen. Wir werden Bremens ersten öffentlichen Stadtgarten neu gestalten: Ohne Pflastersteine.


Was sind die Ziele und wer sind die Zielgruppen?

Unser Ziel ist, die Lucie gemeinschaftlich als einen Experimentierraum für ein neues, innerstädtisches Miteinander zu nutzen. Wir möchten nicht nur über Probleme reden, sondern anpacken und ausprobieren, wie mögliche Lösungen ausehen könnten. Hierfür bietet die Lucie eine öffentlich nutzbare, jederzeit zugängliche Plattform. Unsere Themen sind:
  • Selber machen statt ressourcenintensiven Konsums
  • Lokaler Lebensmittelanbau statt globaler Transportwege
  • Teilhabe und Dialog statt sozialer Kälte
  • Recycling und Upcycling statt Wegwerf-Gesellschaft
  • Das Stadtbild als eigenes Lebensumfeld mitgestalten
  • Stadtgrün als Klima-Anpassungsmaßnahme (Wasserspeicher, Wärme-regulierend)
Der Lucie-Flechtmann-Platz soll ein angenehmer Aufenthaltsort werden für:
  • die direkten Anwohner_innen,
  • die Bewohner_innen und Angestellt_innen des benachbarten Seniorenzentrums,
  • die Benachbarten Kindertagesstätten,
  • den Mitarbeiter_innen der umliegenden Unternehmen
  • und allen anderen Bewohner_innen Bremens, die Lust auf Gärtnern und eine aktive Nachbarschaft haben.

Warum solltest du für das Projekt spenden?

Klimawandel und gesellschaftliche Entwicklungen fordern immer dringender Reaktionen, aber Zeit für Miteinander, Austausch und Vorsorge finden im Alltag der Stadt immer weniger Zeit und Raum. Hier steuert die Lucie gegen, denn es Zeit ist zu handeln. Die Lucie zeigt, dass es möglich ist, etwas zu verändern. Noch vor 5 Jahren war die Entsiegelung der Lucie undenkbar: Angeblich unmöglich, Klappt sowieso nicht, verträumtes Gut-Menschentum. Das Gegenteil ist der Fall. Hinter der Lucie steht ein dringend notwendiger Pragmatismus, die zahlreichen Probleme unserer Gesellschaft JETZT anzugehen und Lösungen zu finden. Und wir zeigen: Es geht.
Werde mit deiner Spende ein Teil der Lösung!


Was passiert mit dem gespendeten Geld?

Das Geld wird für die Deckung der laufenden Kosten benötigt:
  • Hydrant + Abwasserkosten (50 Euro/Monat)
  • Müllentsorgung (270 Euro/Monat)
  • Strom (50 Euro/Monat)
  • Gema (20 Euro/Monat)
  • Haftpflichtversicherung (20 Euro/Monat)
  • Dixi (100 Euro/Monat)
  • GESAMT = 510 Euro/ Monat
Hinzu kommen hin und wieder unerwartete Kosten, die mit der Öffentlichkeit des Platzes einhergehen, sowie Reparatur- und Instandhaltungskosten.

Wer genau steht hinter dem Projekt Lucie?


Träger ist der gemeinnützige Verein KulturPflanzen e.V., ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Nachbar/innen. Die Kerngruppe besteht aus 10-15 engagierte Nachbar/innen. Sie bringen sich je nach Zeit und Energie mit ihren individuellen Stärken in das Projekt ein. Die Gruppe ist offen für alle, die mitwirken möchten!

Der Verein startet grade ein zweites Projekt, die KlimaWerkStadt. Wieso ist dann für die Lucie nicht genug Geld da?

Die KlimaWerkStadt können wir eröffnen, weil wir für dieses Vorhaben Fördermittel vom Bundesministerium für Umwelt bewilligt bekommen haben. Die Förderung umfasst die Miete, eine Ersteinrichtung für die Werkstatt und zwei Teilzeitstellen für 2 Jahre. Die Gelder für die KlimaWerkStadt sind streng zweckgebunden und können nicht für die Lucie verwendet werden. Wir müssen sogar einen Eigenteil von 11.000 Euro für die KlimaWerkStadt aufbringen – Geld, das wir noch nicht haben, sondern das wir durch Angebote in der KlimaWerkStadt erst noch generieren müssen.

4. Dezember 2017

Türchen #4

Heute erklärt euch Claudia (die immer ganz aus Sebaldsbrück bis zur Lucie radelt), was ihr an der Lucie wichtig ist:


Waum ist die Lucie wichtig? Claudias Antwort from Ab geht die Lucie on Vimeo.

3. Dezember 2017

Türchen #3

Die Lucies wünschen euch einen schönen 1. Advent!
Außerdem öffnen wir das 3. Adventskalendertürchen: Heute erzählt Ertan, warum die Lucie wichtig für ihn ist:


Warum ist die Lucie wichtig? Ertans Antwort from Ab geht die Lucie on Vimeo.

1. Dezember 2017

Lucie Adventskalender #1

Liebe Leute,
wir haben etwas Besonderes für euch vorbereitet! Dieses Jahr gibt es einen online-Adventskalender! Schaut also unbedingt in den nächsten Tagen hier vorbei und lasst euch von uns überraschen. Nikolaus öffnen wir natürlich ein etwas größeres Türchen! Und los gehts!

Türchen 1:
Mona gärtnert auf der Lucie und erklärt euch, warum ihr unser besonderer Garten so wichtig ist:




Warum ist die Lucie wichtig? Monas Antwort from Ab geht die Lucie on Vimeo.

26. November 2017

Zweites Projekt 'Klimawerkstadt' steht in den Startlöchern

Am 6. Januar eröffnen wir in der Westerstraße 58 die 'KlimaWerkStadt' . Hier haben wir schon darüber berichtet.
Morgen, am 27.11.2017 um 19h gibt es ein offenes Treffen für alle Interessierten. Wir werden dort nochmal genauer erzählen, was die KlimaWerkStadt ist und was wir vorhaben. Wir sind aber auch sehr interessiert daran, dass viele Menschen mitmachen und Ideen und Vorschläge mit einbringen.
Deshalb freuen wir uns, wenn viele Morgen dabei sind. Auch wenn du keine konkreten Ideen hast bisher, bist du sehr willkommen!

Auf facebook gibt es die KlimaWerkstad jetzt auch. Dort werden die Veranstaltungen erstmal immer bekannt gegeben:
Link zur Veranstaltung
Link zur Facebookseite

6. November 2017

Deine Spende für die neue Lucie!

Die Lucie startet in einen megacoolen, aufregenden, neuen Abschnitt: Die Umgestaltung kommt !!!
Das Pflaster kommt weg und ein echter Garten kann entstehen. Wir holen "richtiges" Grün in die Stadt - das ist ein großartiger Schritt für das Bremen von morgen!




Das ist allerdings auch viel Arbeit und geht ins Geld. Unsere Finanzen sind überschaubar, sie basieren auf euren Spenden.

Bitte hilf uns mit deiner Spende, die Umgestaltung zu meistern:
Nutzt unser Online-Spendenformular!


Die größte Hilfe für uns sind regelmäßige Spenden, die uns helfen die laufenden Kosten für Wasser, Strom und die Toilette zu decken.
Kannst du monatlich ein paar Euro entbehren?
Für uns wäre das eine große Unterstützung, dank der wir uns voll auf die neue Lucie konzentrieren können. Aber auch einmalige Spenden sind viel wert! Natürlich bekommt ihr eine Spendenbescheinigung.

1. November 2017

Lösung für Trinkerszene gesucht

kopiert aus dem Weser Kurier
zum Original-Artikel geht es HIER

Lösung für Trinkerszene gesucht

, 29.10.2017
SUD Neustadt Lucie-Flechtmann-Platz
Auf dem Lucie-Flechtmann-Platz haben Anwohner Gartenanlagen errichtet. (Roland Scheitz)

Ihre Hunde bellen Passanten an, sie hinterlassen viel Müll, gelegentlich prügeln sie sich oder schreien in den späten Abendstunden betrunken herum. Anwohner und Stadtgärtner auf dem Lucie-Flechtmann-Platz berichten immer wieder von Schwierigkeiten mit der Trinkerszene auf dem Platz. Von Januar bis September hat sich wie berichtet eine vom Neustädter Beirat bezahlte Sozialarbeiterin der Inneren Mission darum bemüht, die Lage zu entschärfen. Das sei zum Teil auch gelungen, bescheinigten ihr nun Mitglieder des auf der „Lucie“ tätigen Vereins „Kulturpflanzen“ sowie Stadtteilpolitiker während der jüngsten Sozialausschusssitzung des Beirates. Nun fordern die Neustädter von der Sozialsenatorin, dass der Dauerkonflikt auch nach dem Ende der Beiratsinitiative mit professioneller Hilfe befriedet wird.

Vieles verändert sich in diesen Wochen auf dem Platz (wir berichteten), der seit Kurzem erst vertraglich geregelt in der Obhut der Stadtgärtner liegt. Schon bald rücken die Bagger an, um die Pflastersteine zu beseitigen. Danach sollen ein großer Kinderspielplatz entstehen sowie geschwungene Wege, Beete und eine Bühne. Schick soll er werden, der Platz, und wegkommen von seinem bisherigen Schmuddelimage während der Zwischennutzung auf dem Beton. Das betonten Vertreter der Baubehörde ganz besonders: „Es bleibt ein öffentlicher Platz für alle und wir haben den Anspruch an eine gewisse Qualität“, so Rainer Imholze.

Miteinander statt Vertreibung

Umso skeptischer steht er dem Vorschlag der Sozialarbeiterin gegenüber, einen mobilen Unterstand für die Trinker auf dem Platz einzurichten. „Besonders zum Schutz der Kinder sollten wir das genau abwägen, ob dort ein Unterstand für diese schwierige Klientel aufgebaut werden soll“, pflichtete ihm Stadtplaner Christian Schilling bei. Er sehe dadurch möglicherweise das ganze Stadtgarten-Projekt bedroht, das so mühevoll auf dem Lucie-Flechtmann-Platz nun dauerhaft etabliert worden sei. Bertold Reetz von der Inneren Mission verwies hingegen auf die Vorteile der Idee. Immerhin seien die Trinker dadurch lenkbarer. „Wenn man diese Menschen sich selbst überlässt, steuern sie Stellen an, die eventuell noch konfliktträchtiger sind.“ Mit einem festen Platz, neben dem auch eine mobile Toilette vorgesehen sein müsse, wäre das anders. „Das setzt allerdings zwingend voraus, dass wir mindestens eine halbe Streetworker-Stelle finanziert bekommen, das sind 25 000 Euro im Jahr.“ Denn ohne intensive Betreuung der alkoholkranken Menschen werde die Lage unkontrollierbar. Platzverbote wie sie gelegentlich von der Polizei ausgesprochen werden, hält Reetz dagegen für falsch: „Das löst das Problem nicht, sondern verschiebt es nur.“

Der Verein „Kulturpflanzen“ setzt große Hoffnungen in die Sozialarbeit. „Wir als Laien können das Problem nicht lösen“, sagte der Vorsitzende Armin Schmid. Aus Sicht der Stadtgärtner sei es keine Lösung, die Trinkerszene zu vertreiben, aber das gute Miteinander stehe im Vordergrund. „Es darf auch nicht sein, dass ein Unterstand immer mehr Trinker anzieht, dann würde er das Ziel verfehlen“, so Schmid. Ein gebührender Abstand vom Kinderspielplatz sei darüber hinaus Grundvoraussetzung für den Versuch, den alkoholkranken Menschen einen festen Platz zuzuweisen.

„Ein erster Schritt wird kein Unterstand sein, sondern es muss zunächst Personen geben, die sich weiterhin professionell um diese Menschen kümmern. Daraus ergibt sich erst alles andere“, fasste Beiratssprecher Jens Oppermann (SPD) das weitere Vorgehen zusammen. Und die Zeit drängt: „Wenn wir noch rechtzeitig vor den Haushaltsverhandlungen unsere Forderung nach finanzieller Hilfe formulieren wollen, müssen wir in den kommenden zwei Wochen intensive Gespräche führen“, so Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon.
Und da sollen auch die Betroffenen mit einbezogen werden, so die einhellige Meinung. „Die Stadt und damit die Sozialsenatorin muss Verantwortung übernehmen für diese Menschen“, forderte Ausschusssprecher Rainer Müller (SPD) mit dem klaren Ziel vor Augen: „Alle sollen sich dort auf dem Platz wohlfühlen.“

24. Oktober 2017

Abriss Party #2

Während der Abriss-Party am 14. und 15. Oktober wurde extrem viel geschafft: Von unserem schönen Stadtgarten sind nur noch ein großer Haufen Erde, ein großer Haufen Holz und ein Haufen Grünschnitt übrig. Wenn ihr für Holz oder Erde Verwendung habt: Holt euch gerne ab, was ihr gebrauchen könnt!! Für uns wäre das eine große Hilfe, denn alles, was von alleine "verschwindet", bedeutet weniger Arbeit für uns. Nur ein Hinweis: Die noch vorhandenen Beete möchten wir erhalten. Hier bitte keine Pflanzen plündern - sie sollen auf der neuen Lucie Wurzeln schlagen.

Kommendes Wochenende wollen wir uns nun um die Reste kümmern. Die Beete, die wir erhalten wollen, werden zusammen geschoben. Die letzte Bank wird abmontiert. Die Container werden für das Umsetzen vorbereitet. Wer Lust hat uns weiter zu unterstützen:
Am Samstag, den 28.10. ab 11 Uhr wird nochmal angepackt!

Und so der Abriss bisher aus:
















4. Oktober 2017

Der Abbau startet!

Liebe Leute, es ist soweit: Das Pflaster auf der Lucie kommt weg und ein richtiger Garten entsteht! Damit die Umbauarbeiten starten können, muss der jetzige Garten weichen. Die vielen Beete beherbergen insgesamt 60 m³ Erde, einige Baumstämme liegen auf dem Platz, die Bühne und das Gewächshaus müssen abgebaut werden. Es wartet viel Arbeit auf uns. Dabei zählen wir auf eure Hilfe! Wir haben im Oktober mehrere Aktionen geplant:

Am 8.Oktober verschenken wir all die schönen Lucie-Pflanzen, denen wir während und nach der Umgestaltung kein zu Hause mehr bieten können. Holt euch ein Stückchen Lucie nach Hause, Herbstzeit ist Pflanzzeit. Auch die Bäckerkisten werden wir nicht mehr brauchen. Kommt ab 14 Uhr zur Kleidertauschparty und sprecht uns an: Wir finden für jede/n Nachbar/in das richtige Grünzeug ;)

Am 14. und 15.10 ab 10 Uhr wird es ernst: Bitte bringt Gartenwerkzeug, Akkuschrauber, Sack- und Schubkarren mit. Wir freuen uns auch über Essensspenden! und dann wird angepackt. Am Ende sollen nur 2 große Haufen auf dem Platz übrig bleiben, die wir dann abholen lassen: Einer für Grünabfall und einer für Holz.
Ca um 13 machen wir Mittagspause mit warmen Essen und Kaffee. DJ Texture sorgt die ganze Zeit für den richtigen Beat zum Anpacken.

Zur Belohnung gibt es am 14.10. abends dann Draußen-Kino: Wir zeigen den inspirierenden Film "tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" - damit wir nicht vergessen, wofür wir uns da den Rücken krumm ackern!

Am 28./29.10. folgt dann die Abriss-Party #2! Wir denken, das dann schon nicht mehr viel von der alten Lucie übrig sein wird (schluchz). Da wir aber auch wetterbedingt nicht einschätzen können, was uns erwartet, planen wir hier die Reste Party. Die macht ja bekanntermaßen am meisten Spaß ;)

27. September 2017

Wir starten unser zweites Projekt!

Es sieht noch etwas kahl aus, aber in den nächsten Wochen wird hier eine offene Werkstatt mit Reparatur-Café und Materiallager entstehen!

Vor einem Jahr haben wir einen umfangreichen Förderantrag eingereicht zur Ausschreibung 'Kurze Wege für den Klimaschutz' vom Bundesminsisterium für Umwelt. Lange musste wir abwarten, aber seit Ende August wissen wir nun endlich, dass der Antrag - mit dem Arbeitstitel 'Lucies Klimawerkstatt' -  bewillig wurde und wir unser Projekt tatsächlich umsetzen können!
Die Projektlaufzeit ging gleich schon am 1.9. los und wir haben mit großer Freude die Räume direkt schräg gegenüber der Lucie in der Westerstraße 58 mieten können. Es gab und gibt viel zu organisieren, aber ab Oktober gehts los mit dem Ausbau und im Januar wollen wir dann offiziell eröffnen. 

Was wir vorhaben:  
Für eine Projektlaufzeit von zunächst zwei Jahren (wir hoffen schon jetzt auf einen längeren Zeitrahmen) richten wir eine offene Werkstatt und eine Materialsammlung ein, in der ein dauerhaftes Reparatur-Café und verschiedene Workshops stattfinden werden. Ziel ist es, von dort aus nachbarschaftliche Klimaschutz-Projekte anzustoßen, einen Raum für Diskussion und konkretes Handeln zu öffnen und mit dieser neuen Infrastruktur auch den neuen Stadtgarten, die entsiegelte Lucie, zu unterstützen!




4. September 2017

'Ab geht die Lucie' ist Landessieger des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017!



1300 tolle Projekte haben sich deutschlandweit für den Nachbarschaftspreis 2017 der nebenan-stiftung  beworben. Wir freuen uns jetzt irre, dass wir mit der Lucie zum Landessieger Bremen gekührt wurden!
„Nachbarn erobern sich ihre Stadt zurück – so geht kreative Stadtentwicklung mit gemeinsamen Engagement im Viertel.“ 
sagt Benjamin Jürgens, Geschäftsführer Gastrolotsen gGmbH und Mitglied der Landesjury des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017.
Ja, so geht kreative Stadtentwicklung. Und wir freuen uns sehr, dass wir genau dafür ausgezeichnet werden. Für unser Engagement und Herzblut für die Lucie.

Wir erhalten ein Preisgeld von 2000€, die wir grad sehr gut für all unsere anstehenden Projekte auf dem Platz gebrauchen können. Am 13. September werden dann auch die 3 Bundessieger gekührt und wir drücken unserem Projekt einfach mal die Daumen und hoffen ein bisschen und fahren dann wohl mal nach Berlin!  Aber wer immer gewinnen wird, es sind alles tolle Projekte! Ist doch allein schon toll eines dieser Projekte zu sein!



Alle Landessieger stellen ihr jeweiliges Projekt unter www.nachbarschaftspreis.de vor, unser Projekt ist über den Link www.nachbarschaftspreis.de/bremen zu finden.

Ein Hoch auf nachbarschaftliches Engagement!